Irritiert

Setzt der Täter das Opfer zu sehr unter Druck, dann entsteht Stress und Angst beim Opfer. Die üblichen Reaktionen – Totstellen, Weglaufen oder Angriff. Viele Menschen haben als kleine Kinder gelernt, auf die häusliche Gewalt mit „erleiden und hinnehmen“ zu reagieren. Immer in der Hoffnung, dass es irgendwann aufhört.

Dadurch kann beim Stalker der Eindruck entstehen, dass es sich das Opfer anders überlegt hat. Doch dieser Eindruck trügt, da er aus Angst entstanden ist und nicht aus freiem Willen.

 

Praxistipps:

Achten Sie auch auf non-verbale Signale. Fühlt sich Ihr Partner nicht mehr wohl, dann lässt sich das weder herbeireden noch erzwingen.

Finden Sie Alternativen, die Ihnen und anderen gut tun und die bei allen Beteiligten willkommen sind.

Lassen Sie sich beraten, woran Sie erkennen, ob es sinnvoll ist eine Beziehung weiter aufrecht zu erhalten oder lieber eine dankbarere Beziehung zu finden.