Grundsätzliches

Die meisten Stalker (ca. 75%) sind männlich. Die meisten Opfer (ca. 75%) sind weiblich.

 

Stalking ist keine Privatangelegenheit,

Stalking ist ein Straftatbestand!

 

Für viele Psychologen ist Stalking ein Machtspiel.

Untersuchungen haben ergeben, dass viele Stalker in ihrer Kindheit Gewalt erlebt haben – so wie viele Opfer auch.

 

Besonders für ein kleines Kind gibt es nur sehr wenige Überlebensstrategien. Da Gegenwehr meist nur zu noch mehr Gewalt führt und Flucht auch erst später als Option möglich wird, bleibt oftmals nur noch „totstellen“, hinnehmen, akzeptieren, aushalten, erleiden.

Das prägt für das weitere Leben – den einen Menschen vielleicht als sehr Obrigkeitshörig, den anderen als einen Strebenden, mit dem Ziel selbst einmal Macht ausüben zu können. Natürlich gibt es noch viele andere Prägungen.

Jemand der selbstbewusst im Leben steht, der hat es nicht nötig Macht auszuüben. Er bezieht seine natürlich Autorität, Respekt, Anerkennung und Wertschätzung über Wissen, Können, Kompetenz, Anstand und einen wertschätzenden Umgang mit anderen Menschen.

Doch was bleibt, wenn einem Respekt und Anerkennung abgeht und man nicht durch überzeugende Leistungen die ersehnte Wertschätzung erhält?

Die Gefahr ist, dass die erlebte Erinnerung als Kind das Denken eines Menschen in die Richtung beeinflusst, dass er annimmt, dass auch durch Gewalt, Terror und Einschüchterung die angestrebte Macht zu erlangen sei.

 

Ist der Stalking-Täter irgendwie auch nur ein Opfer???

Manchmal vielleicht „ja“, oftmals auch „nein“. Eine pauschale Aussage ist nicht möglich. Dazu gibt es viel zu viele Prägungen und Ausprägungen sowie verschiedene Ziele von Stalkern.

 

Wer eine kompetente Hilfe sucht, der wird auch eine finden.