Hilfe zur Selbsthilfe

Unterstützen Sie Betroffene dabei, sich selbst zu helfen. Was tun, wenn in der Nacht die Panik kommt?

Dazu gilt es Situationen zu finden, die bei Bedarf vom Opfer geschaffen werden können, um mehr Ruhe zu finden. Da die Menschen sehr unterschiedlich sind, finden Sie hier nur ein paar Anregungen mit denen schon gute Erfolge erzielt wurden.

Praxistipps:

Selbstbeobachtung – was geht voraus, bevor die Panik kommt? Wie können diese Situation vermieden oder entschärft werden? Was lenkt ab und beruhigt.

Manchmal helfen Übungen zur Stressbewältigung. Hierzu gibt es viel Literatur, Übungen und Selbstsuggestionen (Hilfreiche (Glaubens-)Sätze, die sich durch Wiederholung verfestigen.)

Wichtig: Bitte unbedingt auf positive Formulierungen achten. Also NICHT „ich habe keine Angst wenn es dunkel ist“, da hier wieder das Wort „Angst“ vom Gehirn wahrgenommen wird, sondern stattdessen „ich fühle mich sicher, wenn ich meinen linken Daumen festhalte“.

Finden Sie Musik, die das Opfer beruhigt. Ein Kopfhörer schirmt gleichzeitig ungewollte Geräusche ab.

 

Wenn Sie als ehemaliges Opfer oder als Helferin bzw. Helfer weitere Möglichkeiten entwickelt haben um eine innere Ruhe zu schaffen, dann lassen Sie es uns bitte wissen.

 

Ihre Erfahrung kann anderen Menschen helfen.